Minimalstaat: Eine Auseinandersetzung Mit Robert Nozicks Argumenten Bodo Knoll

ISBN: 9783161496042

Published: July 1st 2008

301 pages


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Minimalstaat: Eine Auseinandersetzung Mit Robert Nozicks Argumenten  by  Bodo Knoll

Minimalstaat: Eine Auseinandersetzung Mit Robert Nozicks Argumenten by Bodo Knoll
July 1st 2008 | | PDF, EPUB, FB2, DjVu, AUDIO, mp3, RTF | 301 pages | ISBN: 9783161496042 | 8.25 Mb

English summary: In his famous work, Anarchy, State, and Utopia, the political philosopher Robert Nozick justified a minimal state. The state should be constrained to guarantee individual rights. Due to the entitlement theory of justice, any... MoreEnglish summary: In his famous work, Anarchy, State, and Utopia, the political philosopher Robert Nozick justified a minimal state. The state should be constrained to guarantee individual rights. Due to the entitlement theory of justice, any distribution of holdings is supposed to be justified if no coercive violation of natural rights has taken place during the initial acquisition of previously unowned things and subsequent transfers.

Unjust transactions of the past have to be corrected. Bodo Knoll compares Nozicks arguments with alternative libertarian theories of the state. A reconstruction from an economic point of view shows several links to economic concepts and theories. In addition, the author criticizes the entitlement theory of justice and the justification of the minimal state from an economic and a philosophical perspective. German description: Der Philosoph Robert Nozick versucht in seinem Werk Anarchy, State, and Utopia einen Minimalstaat zu rechtfertigen, dessen Funktion auf die Sicherung individueller Rechte beschrankt ist.

Nach der Anspruchstheorie ist jede Eigentumsverteilung gerecht, wenn sie das Ergebnis der zwangfreien Aneignung herrenloser Gegenstande und der freiwilligen Ubertragung von Eigentum ist oder alle ungerechten Transaktionen der Vergangenheit berichtigt sind. Im vorliegenden Buch vergleicht Bodo Knoll den Ansatz von Nozick mit alternativen Begrundungsversuchen libertarer Gesellschaftsutopien.

In einer Rekonstruktion der Argumentation arbeitet er zahlreiche Bezuge zu okonomischen Konzepten heraus: Anknupfungspunkte bestehen sowohl zur Wohlfahrtsokonomik und zur okonomischen Analyse des Rechts als auch zur modernen Theorie des Foderalismus und zur Social Choice-Theorie. Die Ableitung des Minimalstaats und die Anspruchstheorie werden aus okonomischer und philosophischer Perspektive kritisiert. Beispielsweise begunstigen Nozicks Annahmen uber den anarchischen Naturzustand die Ableitung eines Minimalstaats.

Marktversagenstatbestande betreffen nicht nur das Gut Schutz. Bodo Knoll diskutiert, ob absolute und vollstandige Eigentumsrechte widerspruchsfrei aus der Anspruchstheorie begrundet werden konnen und ob die resultierende Eigentumsverteilung eine intergenerative Ungerechtigkeit darstellt.

Zudem erweist sich die Berichtigung ungerechter Aneignungen und Transfers angesichts fehlender Informationen als schwierig. Nozicks Kritik an strukturellen Gerechtigkeitsgrundsatzen fuhrt in ein Dilemma, weil auch die Anspruchstheorie einen vagen Gerechtigkeitsbegriff definiert.



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